26 & 28 Juli 2022

Première

ImPulsTanz Vienna

©

Alberto Franceschini

Concept and design: Karl Baratta
Choreography and dance: Elio Gervasi
Composition and live music: Alessandro Vicard
Various objects: Tanz Company Gervasi
Chair: Manfred Plottegg
Video: Alberto Franceschini
Light: Siggi Wiltsche
Costumes: Hanna Hollmann

Elio Gervasi returns to the stage as a dancer and dances in a space of solitude where he encounters selected objects of his pieces.He draws the personal consequences from 35 years of choreographic activity, conducts a clownish dialogue with his shadow, and looks doubtfully into the future. He puts a distance between himself and his work in order to question it, position himself, and to be able to think further. To do this, he develops his own vocabulary of the body, which triggers a confrontation between the left and right halves of the body. He comes into conflict with his objects.
His solo is both a self-deprecating retrospective and an inventory of his old/new position as a dancer.

A production of the Tanz Company Gervasi supported by the Wien Kultur (MA7) and the Austrian Ministry for Arts, Culture, the Civil Service and Sport (BMKOES).



From dfvdfvdfvdfvdfvdf xcvdxvxycvxcv https://www.sn.at/kultur/allgemein/elio-gervasi-bewies-bei-impulstanz-stets-haltung-124820485 Er war zwar offenkundig auf der Suche nach Balance, doch bewahrte er dabei stets Haltung: Der italienischstämmige Choreograf und Tänzer Elio Gervasi, der seit mehreren Jahrzehnten in Wien lebt und hier auch vor 35 Jahren seine Compagnie gegründet hat, zeigte bei ImPulsTanz ein neues "Elio Solo". Die nur gut 50-minütige Performance im Schauspielhaus war verspielt, liebenswürdig und kurzweilig - wenngleich auch äußerst skurril. So ernst sein Blick die ganze Zeit über war, so lustvoll war das zwar reduzierte, aber doch vielfältig zusammengetragene Setting. Auf einer an sich leeren Bühne, auf der ein einsames Bäumchen im weißen Plastikeimer sein Dasein fristet und zwei am rechten Rand platzierte Wände zum Versteckspiel laden, ließ Gervasi zunächst zu einer an- und abschwellenden Geräuschkulisse die Arme schaukeln. Auch die Finger durften tanzen und wurden von ihrem Besitzer mit offenkundigem Interesse begutachtet. Immer größer wurden schließlich die Kreise, die Gervasi - bekleidet ganz unscheinbar mit weiter, brauner Hose und blauem Leibchen - zog und dabei das bereits erwähnte dunkle Eck des Öfteren aufsuchte. Hier sollte er bei seiner Suche auch fündig werden, trug mit stoischer Ruhe grüne Kisten, meterlange Stäbe und allerlei Jacken an die Bühnenkante, um sie in weiterer Folge unterschiedlichstem Nutzen zuzuführen. Es wurde gewippt, im Kreis gelaufen, gestapelt und umgeworfen, stets auf der Suche nach dem richtigen Gegengewicht. Mitunter entführte Gervasi gar in die Welten von Fred Astaire und Charlie Chaplin, wenn er zu weit ausholenden, federnden Schritten ansetzte oder mit kleinen Gesten den traurigen Clown gab. Am Ende schichtete er beinahe sein gesamtes Sammelsurium zu einem Turm, schlüpfte in ein halbes Dutzend Winterjacken und setzte zur Umrundung seines ziemlich stabil wirkenden Werkes an. Ein stetes Laufen um das eigene Kreativzentrum geradezu, bei dem doch jeder Schritt ein Wagnis darstellt. Großer Applaus für eine kleine, aber umso charmantere Arbeit.

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